
Eröffnung: 18.10.2006 1930
wesentliches Arbeitsmaterial sind Kartonagen, und jene Materialien, welche unsere »Wegwerfgesellschaft« als wertlos bezeichnen würde. Eckstein kombiniert, arrangiert, übermalt und ü bearbeitet diese Materialien und erarbeitet so Objekte von faszinierendem ästhetischen Reiz, die im Kunstkontext ihre Herkunft zwar nicht verleugnen, aber eine andere Wertigkeit bekommen. Knut Eckstein setzt sich inhaltlich und visuell mit der Ästhetik der Alltagswelt auseinander, es gibt Anlehnungen an Fassaden, Baulücken, an Begrenzungen aller Art, auch an architektonische Situationen des Außenraums. Es sind Zitate und Zusammenstellungen eines Stadtflaneurs, der mit scharfem Auge Strukturen beobachtet, Winkel und Ecken entdeckt, welche dem normalen Auge und Betrachter verschlossen bleiben.
Knut Eckstein, geboren 1968, lebt und arbeitet in Berlin
1993–1997 Hochschule für Künste, Bremen
1996–1997 DAAD-Stipendium New York
1997 Hunter College New York, Prof. Robert Morris;