


Typisch für die Malerei des Wieners Ronald Kodritsch, der im Jahr 2001 als »emerging artist« in der Sammlung Essl präsentiert wurde, ist ein gehöriger Schuss (schwarzen) Humors und Ironie. Eine vielfältige Palette von Medien – Film, Fernsehen, Comics und Magazine – sind Quellen und Fundorte für das Repertoire des Künstlers.

Thom Barth, Knut Eckstein, Tone Fink, Dietmar Franz, Erik Hable, Marcel Korenhof, -Wilhelm Scherübl, Gerold Tusch, Hermann Wolf, Sofi Zezmer. Eröffnung: Lucien Kayser (Luxemburg)
Für die große Gruppenausstellung zum Materialbegriff werden die Galerieräume in der Bergstraße um zwei zusätzliche Ladenlokale erweitert, selbst der Innenhof wird für eine der Installationen von Wilhelm Scherübl als Kunstzone adaptiert. Zehn künstlerische Positionen geben dem Betrachter die Möglichkeit vom Bild an der Wand über Objekte im Raum bis hin zur raumbezogenen Installation den Fragen nachzugehen: Warum wählt ein Künstler/eine Künstlerin dieses oder jenes Ausdrucksmittel? Was geschieht mit dem Raum bei entsprechender künstlerischer Intervention? Und was bedeutet heute eigentlich der Begriff Kunstmaterial?

Für diese Ausstellung – zugleich die erste Einzelpräsentation des Salzburger Künstlers – entwarf Gerold Tusch ein »maßgeschneidertes« keramisches Wandobjekt für die Räume der Galerie, mit dem beeindruckenden Format 5 × 2,30 Meter.
Sein Formenrepertoire schöpft er aus architektonischen Stilelementen des Barock und des Rokoko.